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Friedhof Ohlsdorf

Friedhof Ohlsdorf

(10.10.2013)

Es ist früher morgen und ich bin das erste mal hier, auf dem Weltgrößten Parkfriedhof der Welt.
Die nackten Zahlen, die man im Netz lesen kann über die Größe der Fläche, Baumbestand usw. verlieren sich hier, wenn man mitten drin steht.
Es mag sich absurd anhören, wenn man sagt: „Ich möchte auf dem Friedhof fotografieren.“
Aber das ist es nicht.


Das fotografieren war hier ganz anders. Es war viel ruhiger und ich habe mir viel Zeit genommen.
An so einem Ort wo Abschied von geliebten Menschen genommen wird, wo Tränen fließen und Gebete gesprochen werden, muss man sich mit dem nötigen Respekt verhalten.
Man kann nicht einfach drauflos knipsen und ein paar Bilder machen.


Mich hat dieser Spaziergang „geerdet“. Ich habe die Ruhe genossen und Licht zwischen den Bäumen gesehen. Ich konnte Trauer in den Figuren spüren und liebe Worte lesen.
Vieles hat mich berührt und ich komme nicht umhin, auch über diesen Teil des Lebens, nämlich das sterben nach zu denken.

Memo an mich
Wer einen Fluß überquert, muß die eine Seite verlassen.
Mahatma Gandhi

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